Mein Austauschjahr in Mexiko
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Der Abflug/ Die Ankunft

Donnerstag Abend waren noch ein paar Freunde da waren, habe ich es noch nicht richtig realisiert das ich jetzt für ein Jahr nach Mexiko gehe. Aber die Nacht kam und mein Koffer wurde abgeschlossen mit meinen Sachen drin, da wurde es dann so langsam ernst! Nach einer recht kurzen und schlaflosen Nacht wurde Papa, Mama, Romina, Linda und Ich von Julia und Kirsten abgeholt. Wir passten alle dank Julia in ein Auto (danke Julia *schmatza*). Und dann war Düsseldorf immer näher geworden und die Zeit auch, sich auch zu verabschieden. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe es da auch noch nicht so richtig realisiert, 1 Jahr Mexiko, das geht doch nicht. Ein Jahr nicht die Familie sehen, ein Jahr ohne die Freunde, ein Jahr ohne euch alle! Aber es musste losgehen, ich habe eingecheckt und musste mich von den ganzen verabschieden. Es war kein leichter Abschied, soviel steht fest! Aber es war die Zeit gekommen sich zu verabschieden, denn ich musste spätestens um 7:30Uhr im Flieger sitzen, denn um 7:50Uhr flog er los! L So richtig glaube ich, habe ich es dann realisiert als ich im Flugzeug so ganz alleine saß und euch da oben hab stehen sehen auf der Besucherterasse. Dann ging der Flug los, nach Madrid war alles kein Problem. Ankunft 10:25 Uhr, lief alles Planmäßig. Nur dann, als ich aus dem Flugzeug raus ging, war es um mich geschehen, ich wusste nicht mehr wo ich war. Ich habe den Flugplatz gar nicht richtig verstanden, es war ziemlich kompliziert. Ich musste zum Gate “S“, nur war die Frage, wie komme ich dahin??! Ich bin gelaufen und gelaufen und bin irgendwie nicht weiter gekommen, hatte ich das Gefühl, und dann bin ich einfach einer Menschenmenge hinterhergelaufen. Und dann war ich auf einmal in einer U-Bahn, einfach eingestiegen ! Nächste Station, alle aus der Bahn, ich unter anderem! Wieder der Menschenmenge hinterher, dann ein Licht „Reisepasskontrolle“. Jetzt wusste ich, da muss ich doch schon mal halbwegs richtig sein. Ab in die Kontrolle, der Menschenmenge wieder hinterher. Dann, wo muss ich jetzt hin, mein Flieger geht nicht von jedem Gate und auch leider nicht mehr vom Gate „S“! L Nur da war noch eine Sache, ich dachte ich wäre gar nicht weggefahren, ich war zwar mit der U-Bahn gefahren, aber es sah alles so aus wie auf dem Gate wo ich ankam. *grübel* Biste hier auch richtig, und dann kam zum Glück eine Information. Ich fragte dort dann mal nach, alles klar Gate „R7“, laufen, immer nur laufen, ich hatte das Gefühl einen halben Halbmarathon gelaufen zu sein. Und dann, endlich Gate „R7“ IBE 6403 Mexiko. Puh, da war ich aber erleichtert! Erstmal eine Runde ausruhen an den Ventilatoren und abkühlen. Dann endlich konnte ich mein Ticket abgeben und mich ins Flugzeug setzten, ich dachte ja auch das es gleich losgehen würde, der Flieger sollte um 12:40Uhr starten, letzten Endes sind wir aber erst um 14Uhr los geflogen! Aus technischen Gründen, na super dachte ich, das kann ja ein toller Flug werden. Und dann waren wir schon in der Luft, nach ca 20min war schon die Spanische Küste zusehen und das schöne Meer, der Atlantik! Der Flug war soweit ok, keine weiteren Probleme, nur es war ein wenig kompliziert.  Keiner konnte im Flugzeug deutsch sprechen, oder ein wenig englisch außer die Stewardessen. Wir hatten natürlich Verspätung in Mexiko Stadt, kurz bevor wir den Flughafen erreichten gaben sie die Dokumente für das Visum durch. Ich habe mir eins genommen und wollte es ausfüllen, aber es war gar nicht mal so einfach. Ich habe dann letzten Endes eine von den Stewardessen gefragt, ob sie mir helfen könnte. Da das ganze Formular auf Spanisch war, konnte ich leider nicht viel verstehen.  Und dann konnte ich endlich aus dem Flugzeug gehen, nur wohin ging ich jetzt, war die Frage? Denn ich musste die Airline wechseln, von „Iberia“ nach „Mexicana“! Es war wirklich nicht einfach, als ich das Flugzeug dann verließ erst einmal wieder den Leuten hinterher laufen und immer wieder fragen, fragen, fragen! Als ich dann endlich einen Lichtblick sah, ich würde sagen es war die so genannte Einreisebehörde, musste ich erstmal in der Schlange stehen. Oh man, ich hatte ne ganz schöne Panik, durch die Verspätung hatte ich eben sehr wenig Zeit. Als ich dann an der Reihe war, sprach ich zum ersten mal wieder Deutsch mit der Dame hinter der Info. Es war alles kein Problem, ich gab mein Reisepass ab und sie machte den Stempel rein. Nun bin ich legal in Mexiko ;-) Nun wartete ich auf meinen Koffer, und er kam und kam nicht, als er dann endlich ankam musste ich mich beeilen. Aber wohin sollte ich nun gehen?! Ich bin gelaufen und gelaufen, dann habe ich einen Mann gefragt, der aussah als wäre er vom Flughafen und gefragt, was ich nun tun solle, denn ich habe keine Ahnung wie ich nun weiter gehen kann, mein Flug würde gleich schon gehen und durch die Verspätung war alles noch komplizierter gewesen. Er hatte dann zu einem Kollegen zugefunkt das ich noch kommen würde und das er doch schon bitte soweit es geht alles vorbereiten soll, damit es dann schnell geht wenn ich dort ankommen. Ich lief durch den halben Flughafen, mit dem Gepäck was sich als sehr schwer erwies, als ich dann endlich da ankam wo ich mein Gepäck abgeben konnte. Nun war mein Gepäck endlich weg und ich musste mich nur noch schnell beeilen meinen Flug zu bekommen, ich lief und lief als ich nicht mehr wusste was ich tun sollte, fragte ich 3 Polizisten ob mich einer zu dem Gate bringen könnte. Einer war so lieb und brachte mich zu der Kontrolle des Handgepäcks, dann musste ich nur noch schnell zu meinem Gate laufen, und wieder laufen, es war schön spaßig und so langsam wurde ich dann auch müde. Als ich dann endlich mein Gate gefunden hatte, war ich super froh! Nun musste ich nur noch ins Flugzeug rein, dies war nämlich noch mal so eine Sache. Durch die Verspätung hätte ich eigentlich nicht mehr einchecken können, so erhielt ich ein „Standby-Ticket“, das soviel bedeutet, wenn noch Plätze im Flugzeug frei sind, kann ich mit in dem Flugzeug fliegen, wenn nicht muss ich auf den nächsten Flug warten. Oh man, ich hatte so eine Panik, ich hoffte und hoffte in das Flugzeug noch rein zukommen, und dann die Erlösung, ich kam noch mit *PUH*  Der Flug, er kam mir unendlich vor, ich habe auch keine Ahnung wie lange ich in diesem Flugzeug geflogen bin. Aber als ich am Flughafen von Tijuana ankam war ich sehr froh. Als ich ausstieg, war ich froh ohne Stress aus dem Flugzeug zu gehen, ohne Stress den nächsten Flug zubekommen, denn ich war endlich dort, einfach nur das Gepäck abholen und raus! Was ich auch tat, ich war sehr froh als ich meine Tasche in der Hand hielt und rausgehen konnte. Ich wurde gleich von mehreren Leuten empfangen, wir fuhren nach Hause und dort gab es für mich eine Willkommens Party. Ich war gar nicht müde, obwohl ich nun schon seit 30 Stunden auf war. Aber irgendwann musste ich dann auch mal in mein Bett gehen, ich habe die erste Nacht ziemlich gut geschlafen, zwar recht kurz aber es war gut!

An meinem ersten Tag in Tijuana sind wir zum Strand gefahren, dort war es sehr schön, es hatte zuvor wahrscheinlich geregnet da alles ein wenig durch einander aussah. Abends sind wir dann noch zu Freunden gefahren, wo wir eine Kleinigkeit aßen, anschließend sind wir nach Hause gefahren und haben noch einen Film geguckt. Als ich dann im meinem Bett lag, war ich sehr froh, denn die Zeit verschiebung macht einen doch sehr zu schaffen. Es sind 9 Stunden zurück, das heißt wenn bei euch 19Uhr ist, ist bei mir 10Uhr morgens!!!  

With lots of Greets, Antonia

Miss you and kiss

23.7.07 02:39


Die erste Woche

Am Montag bin ich abends mit meinem Gastvater ( José ) und meiner Gastschwester (Caty) nach San Diego gefahren. Caty und Ich habe die Nacht im Haus der Schwester, von meinem Gastvater, verbracht. Der Weg in die USA war sehr schön, aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, nur das es in den USA (Grün) und Mexiko (Braun) ist. Am nächsten morgen ging es sehr früh raus, denn wir sind zur Fahrschule gefahren. Caty macht gerade ihren Führerschein. Ich dachte, vielleicht ist es ja gar nicht mal so schlecht, zu wissen wie man hier fahren sollte Die Theorie fing schon sehr früh an, um 8Uhr und ging bis 15h. Zwischendurch hatten wir öfters mal eine Pause, was ganz gut tat. Den der Fahrlehrer hat die ganze Zeit nur geredet und geredet. Nun kann ich bestimmt aber in Kalifornien fahren

Nach der ganzen Theorie sind wir an die Straende von San Diego gefahren. Sehr schön.

Am Abend wurden wir dann von der Schwester nach Hause gebracht und sind ins Bett gefallen.

Ich habe die Zeit, die ich zwischendurch immer habe, genutzt und mir eine Mexikanische Handynummer zu gelegt                       005 216 643 080 323.

Die Woche über haben wir nicht sehr viel unternommen, wir haben einiges für mich hier organisiert, wie zum Beispiel meine Versicherung abgeschlossen. Und wenn man eine Versicherung abschließen will, ist das nicht so wie bei uns. Mal gerade in das nächste Geschäft gehen, oder einen Anruf und das war es dann. Ne, hier muss man erst einmal durch die halbe Stadt fahren! Was kein kurzer Weg ist, dann erst einmal noch das Gebäude finden wo die Versicherung sich befindet. Es benoetigt alles seine Zeit hier in Mexiko, wenn man irgendwohin moechte. 

Am Freitag waren wir im in einem Wasser Park, Soak City in San Diego. Es war ein sehr schöner Tag, es gab einige tolle Wasser-Rutschen dort, aber es sind auch keine kleinen Rutschen gwesen. Als wir dann abends nach Hause fuhren waren wir alle tierisch müde und sind sofort ins Bett gefallen.

Nun zu der Gegend, wie habt ihr euch hier die Gegend vorzustellen. Ich würde mal sagen, sehr braun. Ab und an ist hier auch eine Grünfläche, meistens ist es dann aber ein Park oder wirklich mal ein Garten, der Grün ist. Was hier eher selten der Fall ist. Die Straßen sind hier sehr kompliziert, mal schauen ob ich mich da wirklich drauf traue zu fahren. Sie haben sehr viele Schlaglöcher, das nicht gerade gut für das Auto ist. Mein Haus ist direkt an der Straße und es ist sehr laut, ich glaube die kennen hier keine Nachtruhe.

Liebe und sonnige Grüße, sendet euch Antonia

28.7.07 22:47





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